DWT-Verfahren

Mit einer DWT = Dampf – Wirbelschicht - Trocknung (Wirbelschichttrocknung mit überhitztem Dampf als Fluidisierungsmedium) kann die Kohlefeuchte vor der Vergasung auf effektive Weise auf 5-15% reduziert werden.

Abbildung DWT-Verfahren

Vorteile des Verfahrens

  • Hoher Wirkungsgrad, geringer Flächenbedarf
  • Kostengünstiger Niederdruckdampf als Wärmequelle nutzbar
  • Kohlefeuchte wird aus dem Prozess zurückgewonnen und kann durch mechanische Brüdenverdichtung als Heizmedium für den Prozess verwendet werden
  • Weitere Nutzungsoptionen sind: - Wärmeabgabe an eine andere Wärmesenke   (z.B. Wärmepumpe, Speisewasser) oder - Nutzung über eine Expansionsturbine
  • Hohe Staubabtrennungseffizienz, Emissionen liegen deutlich unter dem ökologischen Limit
  • Sicherer Betriebszustand (inerte Dampfatmosphäre) durch geschlossenen Dampfkreislauf unter leichtem Überdruck im Trockner

Geschichte der DWT und Referenzen

In den 1980er und 1990er Jahren begann die Entwicklung der technologischen Grundlagen für ein Verfahren zur Niedertemperatur-Dampf-Wirbelschicht-Trocknung von Kohle und Schlämmen durch die UET Freiberg, eine Vorgängerin der CHOREN Industries.

  • 1990er Jahre: Anmeldung mehrerer Patente und Installation verschiedener DWT-Anlagen zur Schlammtrocknung (UET)
  • 1991 Design für eine 55 t/h-DWT-Kohletrocknungsanlage für China
  • Untersuchungen zum Scale-up auf 100 t/h
  • 2010 Konzeption strategischer Partnerschaften zur DWT durch Choren Industries