Choren Industrietechnik GmbH

Die CCG-Technologie® basiert auf einem langjährig erprobten Verfahren der Kohlevergasung zur Erzeugung eines hochreinen, energiereichen Synthesegases.

Das Deutsche Brennstoffinstitut in Freiberg (DBI) begann bereits in den 1970er Jahren, die Flugstromvergasung von Kohle zu entwickeln. Im Ergebnis einer breit angelegten Verfahrenserprobung wurde 1979 eine 3 MW - Pilotanlage in Freiberg gebaut. Testkohlen kamen aus Deutschland, China, Russland, Südafrika, Spanien, Australien und der damaligen Tschechoslowakei.


Aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Betrieb der Pilotanlage wurde schließlich eine 200 MW – Flugstromvergasungsanlage vom Gaskombinat „Schwarze Pumpe“ (GSP) für die Vergasung von 720 t/d Trockenkohle errichtet, die bereits einen Kühlschirm zum Schutz des Vergasungsreaktors aufwies. Die intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am GSP-Verfahren führten zu einem effizienten Kohlevergasungssystem für Schlämme und organische Abfälle und zu einem eigenständigen Carbo-V-Biomasse-Vergasungsverfahren.


Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gründeten Herr Dr. Wolf, ein Visionär auf dem Gebiet der nachhaltigen Energiegewinnung, und einige maßgebliche Mitarbeiter des DBI und GSP das Unternehmen Umwelt- und Energietechnik Freiberg (UET), die spätere CHOREN Industries GmbH, um die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Biomassevergasung (CARBO-V) und Kohlevergasung (CCG®) fortzusetzen.
Im Jahre 2003 fand der weltweit erste Erprobungsbetrieb einer kontinuierlich arbeitenden BtL-Anlage statt. Darauf aufbauend begannen 2007 die Planungsarbeiten an einem CCG®-Projekt für Yankuang/China. In den Folgejahren wurden von CHOREN Planungsunterlagen und wesentliche Kernkomponenten nach Yankuang geliefert.
Daneben entwickelten in den 1990er Jahren UET und Choren die Technologie zur Dampf-Wirbelschicht-Trocknung ?von Kohle und Schlämmen.